Geschichte

Die Revolution von 1848 machte der Herrschaft des Adels, des Klerus und der Stände ein Ende. Die Pfarr- und Steuergemeinden wurden durch die Aufhebung der Erbuntertänigkeitsverhältnisse aufgelöst. An Stelle der vorher genannten Kommunaleinrichtungen (Herrschaftsämter, Pfarr- und Steuergemeinden) entstanden politische Gemeinden, wie wir sie auch heute noch kennen. Durch die 1849 erlassene Gemeindeordnung wurden diese neuen Gemeinden gesetzlich verankert. Die so erworbene Eigenständigkeit dauerte jedoch nicht lange, denn mit Landesgesetz vom 17. Mai 1874 wurde St. Aegidi zusammen mit Vichtenstein der Gemeinde Engelhartszell einverleibt. Bereits 1882 lösten sich beide Gemeinden wieder von Engelhartszell und erhielten damit ihre Selbstständigkeit zurück.

Hier finden Sie entsprechende Meilensteine und wichtige Ereignisse in unserer Gemeinde:

2020

Bürgermeister a.D. ÖkR Eduard Paminger und der ehemalige Amtsleiter Helmut Klaffenböck werden zum Ehrenbürger ernannt.

2019

  • Klaus Paminger wird zum neuen Bürgermeister gewählt.

  • Ökonomierat Eduard Paminger tritt nach 22 jahriger Amtszeit als Bürgermeister zurück.

  • Thomas Fischer wird neuer Amtsleiter.

  • Helmut Klaffenböck geht nach über 40 jahriger Amtsleitertätigkeit in Pension.

  • Die Gemeinde gründet die Kirchenwirt St. Aegidi GmbH



2018

Die Arbeitsgruppe „Landspinnerei – Leben und Arbeiten am Land“ startet


Generalsanierung Turnsaal


2016

Verkauf des ehem. Grundstücks „Alte Schmiede“ an Stuhlberger Verwaltungs GmbH: Bau eines Dienstleistungszentrums mit Versicherungsbüro S&P Versicherungsmakler GmbH, Post/Trafik Stuhlberger, Büro Duswald Bau GmbH, Arztpraxis Dr. Bräuer-Mocker sowie eine Wohnung.



2015

Ankauf des ehem. Kirchenwirt-Gebäudes von der Fam. Rathmaier

2013

Start des AGENDA 21 Projekt´s


Sanierung des Kindergartens



2011

Die „alte Schmiede“ im Ortszentrum wird angekauft.

2008

Neues Kabinengebäude wird eröffnet

2005

St. Aegidi wird Genussregion der Sauwalderdäpfel.
Das Postamt St. Aegidi wird nach 136 Jahren von der Post AG geschlossen.

2004

Quellen und Brunnen werden für die Wasserversorgung von St. Aegidi erschlossen.
Die Aegidinger bekommen eine eigene Festtracht.

2003

Eröffnung des Gewerbegebietes in Schauern

2001

Herrn Ing. Franz Berger wird der Titel „Konsulent für Musikpflege“ verliehen. Der Regionalverband Sauwald mit Sitz in St. Aegidi wird gegründet.

2000

Pfarrkirche wird saniert und erstrahlt zum heiligen Jahr im neuen Glanz.

Das Traditionskaufgeschäft Zechner – „Mayr´s Nachfolger“ sperrt zu.

Gemeinschaftskläranlage Engelhartszell – St. Aegidi wird eröffnet.


1999

Das neue Pfarrheim wird feierlich geweiht.


1998

Konrad Sageder (Bürgermeister von 1985 – 1997) wird Ehrenbürger der Gemeinde St. Aegidi.

1997

Mit den Bauarbeiten für die Ortskanalisation wird begonnen.

Eröffnung des Naturschutzgebietes „Tal des Kleinen Kößlbachs.

Das neu erbaute Feuerwehrzeughaus St. Aegidi und der Bauhof werden eröffnet.

Eduard Paminger wird zum neuen Bürgermeister von St. Aegidi gewählt.


1996

Verleihung des Umweltschutzpreises an die Sauwalderdäpfel KG.

Die Hauptschule bekommt eine eigene Schulbibliothek.

1995

Mit dem Ankauf erste Baugründe für Jungfamilien wird der Grundstein zur Wohngemeinde gelegt.

1995

Die Volksschule St. Aegidi wird den zeitgerechten Anforderungen entsprechend saniert.

1994

700-Jahre-Jubiläum Von der oö. Landesregierung wird mit Beschluss vom 18.4.1994 das Recht zur Führung eines Gemeindewappens verliehen.

1993

Fertigstellung der Sport- und Freizeiteinrichtungen.

1989

Eröffnung der neu erbauten Hauptschule.

1985

Ökonomierat Hermann Stadler tritt nach 30-jähriger Amtszeit als Bürgermeister zurück.

Hermann Stadler wird Ehrenbürger der Gemeinde.

Konrad Sageder wird in der konst. Sitzung am 10.11.1985 zum Bürgermeister gewählt.

1983

Bauernbund wurde gegründet. 444 Mitglieder.

1982

Segnung der neu errichteten Turnhalle und des Kindergartens.

 

1981

Erbhoffeier für 21 Bauernhöfe.

Kindergarten am 21.09.1981 in Betrieb genommen.

1979

Beginn Kindergartenbau – erbaut von 1979 – 1981

Neue Leichenhalle erbaut

1977

Gründung Goldhaubengruppe

1976

Abschluss des Kirchenerweiterungsbaues und Weihe des neuen Altars durch Bischof Franzikus Sal. Zauner. Ausbau des Telefonnetzes in St. Aegidi.

 

1975

Mit dem Bau eines neuen Amtsgebäudes wird begonnen.

Kirchenerweiterungsbau und Kirchenrenovierung


1969

Der anstelle des alten Pfarrhofes (erb. 1851) neu errichtete Pfarrhof wird bezogen. Gründung des Maschinenringes St. Aegidi und Umgebung.

1966

Gründung der Sportunion St. Aegidi.

Der Kirchturm wurde renoviert.

1964

Segnung der neu errichteten Volksschule. Das 1805 errichtete Schulgebäude wird abgetragen.

1963

Gründung Elternverein der Volksschule

1958

Mit der Schlägerung der „Tausendjährigen Linde“ (Umfang 12 Meter) geht ein Wahrzeichen verloren. Ortsdurchfahrt wird staubfrei gemacht.

1955

Hermann Stadler wird in der konst. Sitzung am 12.11.1955 zum Bürgermeister gewählt.

Aus dem Amt: Altbürgermeister Alois Sageder, Prünst 1 (1945 – 1955)

1951

Die Ortschaften Dornedt, Edern, Prünst, Wallern, Voglgrub und Witzenedt erhalten als letzte das elektrische Licht.

1947

Schließung der Flüchtlingsschule in Hackendorf

1939-1945

Zweiter Weltkrieg: 68 gefallene und vermisste Soldaten aus St. Aegidi. 1.031 Flüchtlinge waren in St. Aegidi untergebracht.

Pramendorfer Hans wird neuer Bürgermeister der Gemeinde St. Aegidi (1938 – 1939).

Bräuer-Mocker Robert wird neuer Bürgermeister der Gemeinde St. Aegidi (1939 – 1941).

Gramml Franz wird neuer Bürgermeister der Gemeinde St. Aegidi (1941 – 1942).

Arnezeder Johann wird neuer Bürgermeister der Gemeinde St. Aegidi (1942 – 1944).

Hiermann Johann wird neuer Bürgermeister der Gemeinde St. Aegidi (1944 – 1945).

Sageder Alois wird neuer Bürgermeister der Gemeinde St. Aegidi (1945).

1935

Otto von Habsburg wird Ehrenbürger der Gemeinde.

1930

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr St. Aegidi

1928

Ein Teil der Gemeinde erhält das elektrische Licht.

Leidinger Matthias wird neuer Bürgermeister der Gemeinde St. Aegidi.

Altbürgermeister Klaffenböck Anton tritt zurück (1924 – 1928)

1924

Klaffenböck Anton wird neuer Bürgermeister der Gemeinde St. Aegidi.

Altbürgermeister Stuhlberger Matthias tritt zurück (1916 – 1924)

1923

Errichtung des Kriegerdenkmals

1920

Von der Gemeinde wird Notgeld herausgegeben.

1914 – 1918

Erster Weltkrieg: 53 gefallene und vermisste Soldaten aus der Gemeinde St. Aegidi sind zu beklagen.

Stuhlberger Matthias wird neuer Bürgermeister der Gemeinde St. Aegidi (1916).

Altbürgermeister Huber Leopold tritt zurück (1912 – 1916)

1913

Viele Diphterie- und Blatternopfer.

1912

Behördliche Genehmigung der Freiwilligen Feuerwehr Hackendorf.

Huber Leopold wird neuer Bürgermeister der Gemeinde St. Aegidi.

Altbürgermeister Grüneis Franz tritt zurück (1902 – 1912)

1910

Errichtung des ersten Amtsgebäudes durch Bürgermeister Franz Grüneis mit Hilfe der „Bierauflage“ (1 Heller je verkauften ½ Liter Bier)

1905

Das einstige Altarbild der Pankrazkirche wird aufgefunden und an die Pfarrkirche übergeben.

1903

Gründung des Vorschußkassenvereines St. Aegidi und Umgebung (Raiffeisenkasse).

Altes Leichenhaus erbaut

1902
Gründung der Musikkapelle St. Aegidi.
Grüneis Franz wird neuer Bürgermeister der Gemeinde St. Aegidi.
Altbürgermeister Voglgruber Josef tritt zurück (1898 – 1902)
1898

Voglgruber Josef wird neuer Bürgermeister der Gemeinde St. Aegidi.

Altbürgermeister Steininger Anton tritt zurück (1896 – 1898)

1896

Steininger Anton wird neuer Bürgermeister der Gemeinde St. Aegidi.

Altbürgermeister Voglgruber Josef tritt zurück (1890 – 1896)

1890

Am 03.08.1890 Großbrand in der Ortschaft Hackendorf, dem 5 Bauernhäuser zum Opfer fielen.,

Voglgruber Josef wird neuer Bürgermeister der Gemeinde St. Aegidi.

Altbürgermeister Stuhlberger Josef tritt zurück (1886 – 1890)

1886

Weihe der Marienkapelle in Dorf, die der Reichstagsabgeordnete Monsignore Franz Fischer erbauen ließ.

Stuhlberger Josef wird neuer Bürgermeister der Gemeinde St. Aegidi.

Altbürgermeister Pramendorfer Heintrich tritt zurück (1883 – 1886)

1883

Der ehemalige Hochaltar und Seitenalter der Pfarrkirche werden von Bischof Rudigier geweiht.

Pramendorfer Heinrich wird neuer Bürgermeister der Gemeinde St. Aegidi.

Altbürgermeister Voglgruber Heinrich tritt zurück (1873 – 1883)

1882

Auflösung der im Jahr 1874 aus den Gemeinden Engelhartszell, Vichtenstein und St. Aegidi gebildeten Großgemeinde Engelhartszell. St. Aegidi wird wieder selbstständig.

1879

Genehmigung der Vereinsstatuten der Freiwilligen Feuerwehr St. Aegidi durch die k.k. Stadthalterei (ältester Verein)

1877

Die neu restaurierte Pankrazkapelle wird von Pfarrer Zöhrer geweiht.

1869

Errichtung des Postamtes St. Aegidi.

1839 – 1873

Verschiedene Kirchenbaumaßnahmen wie die Errichtung des Ölberges, der Sakristei, der Friedhofmauer; der Kirchturm von St. Aegidi (1869) bekommt seine jetzige Turmkuppel.

Mühlböck Mathias wird Bürgermeister der Gemeinde St. Aegidi (1850 – 1861)

Beham Josef wird Bürgermeister der Gemeinde St. Aegidi (1861 – 1864)

Mühlböck Franz wird Bürgermeister der Gemeinde St. Aegidi (1864 – 1870)

Leidinger Mathias wird Bürgermeister der Gemeinde St. Aegidi (1870 – 1873)

Voglgruber Josef wird Bürgermeister der Gemeinde St. Aegidi (1873 – 1883)

1843

Errichtung der Klaffenbachkapelle.

1839

Die heutige Pankrazkapelle wird erstmals urkundlich erwähnt.

1810 – 1816

Während der Napoleonischen Kriege kurze Zugehörigkeit zum Königreich Bayern.

1810

Das Landesgericht Niederkeßla wird aufgelöst.

1805

Errichtung der ersten Schule, welche nach Erweiterungen bis 1964 von Generationen besucht wurde – zuvor erfolgte der Unterricht im Pfarrhof.

1803

Schule erbaut, vorher Unterricht im Pfarrhof

1786

St. Aegidi wird eine eigene landesfürstliche Pfarre.

1784

Die St. Pankrazkirche wird durch Kaiser Josef II geschlossen und zum Abbruch freigegeben.

1780

Der schadhafte hölzerne Kirchturm wird abgetragen. Erst 1839 kam man dazu, einen neuen Turm zu errichten.

1765

Mit einem Staatsvertrag, den Kaiserin Maria Theresia mit dem Fürstenbischof Leopold III von Passau abschloß, wird endgültig geklärt, dass das Gebiet von St. Aegidi immer österreichisch war.

1626

Während des Bauernaufstandes werden die Kirchen in St. Aegidi und St. Pankraz gänzlich ausgeraubt.

1614

Die Pfarrkirche wird vergrößert und renoviert.

1583

Verlegung des Gerichtes der Niederkeßla vom Burgstall in das neben der Kirche neu erbaute Haus (St. Aegidi 4)

1550

Die St. Pankrazkirche wird vom Engelszeller Abt Pankrazius neu erbaut. Anstelle der baufälligen Holzkirche in St. Aegidi wird ebenfalls eine neue aus Stein errichtet (heutiges Presbyterium).

1536

Vom Landeshauptmann von Oberösterreich (ob der Enns) wird angeordnet, dass straffällige Bewohner der Niederkeßla in der Burg Harchheim (Burgstall) zu verurteilen und einzusperren sind.

1446

St. Pankraz bekommt als Wallfahrtsort bereits große Bedeutung

1294

Erste urkundliche Erwähnung von St. Aegidi (St. Gilgen)